Messgrößen festlegen
Aus der Fragestellung ergibt sich, welche Werte erfasst werden müssen — und daraus, welche Satelliten benötigt werden.
Wie kommt man von einer Fragestellung zu einem auswertbaren Datensatz? Diese Seite beschreibt den Weg in fünf Schritten — von der Planung über Aufbau, Konfiguration und Aufzeichnung bis zur Übernahme der Daten. Am Ende steht eine Checkliste zum Abhaken.
Die Reihenfolge ist bewusst so gewählt: Jeder Schritt legt fest, was im nächsten überhaupt möglich ist.
Aus der Fragestellung ergibt sich, welche Werte erfasst werden müssen — und daraus, welche Satelliten benötigt werden.
Die gewählten Satelliten werden mit dem Master verbunden — über den Bus oder per Funk — und die Sensorik wird angelegt.
Über die Software wird auf die Funktionen des Masters zugegriffen und das System an die Messreihe angepasst.
Die Daten laufen auf die SD-Karte im Master und parallel auf den verbundenen Computer, wo sie live dargestellt werden.
Nach der Messung werden die Aufzeichnungen übernommen und für die Auswertung bereitgestellt.
Am Anfang steht nicht die Hardware, sondern die Frage. Erst wenn feststeht, welche Aussage die Messreihe stützen soll, lässt sich sinnvoll entscheiden, welche Messgrößen dafür nötig sind.
Aus dieser Liste ergibt sich die Bestückung, denn die erfassten Messwerte des Systems sind von den verwendeten Satelliten abhängig. Weil einzelne Satelliten mehrere Messungen abdecken, ist die Zahl der Module oft kleiner als die Zahl der Messgrößen.
Die gewählten Satelliten werden mit dem Master verbunden. Bei einer Anbindung über RS-485 übernimmt der Master zugleich die Spannungsversorgung der Module; bei Funkanbindung über Bluetooth Low Energy benötigen sie eine eigene Energiequelle.
Über die Busverbindung können bis zu sechs unterschiedliche Satelliten mit dem Master verbunden werden, wobei die maximale Anzahl an verbundenen Teilnehmern durch deren Stromaufnahme begrenzt wird. Bei umfangreicher Bestückung lohnt sich deshalb vorab eine Abschätzung.
Anschließend wird die Sensorik am Probanden beziehungsweise in der Umgebung platziert. Dieser Schritt entscheidet maßgeblich über die spätere Signalqualität — insbesondere bei den bioelektrischen Ableitungen mit ihren sehr kleinen Amplituden.
Das System wird über ein eigenes Softwarepaket konfiguriert. Diese Software erlaubt es dem Anwender, auf die Funktionen des Master-Moduls zuzugreifen und die notwendigen Anpassungen des Systems vorzunehmen.
Bevor die eigentliche Messung beginnt, empfiehlt sich ein Blick auf die Live-Darstellung: Liegen alle Signale sauber an? Ein wandernder Nullpunkt im EKG oder eine flache Pulswelle sind hier noch in Sekunden zu beheben — nach der Messung nicht mehr.
Der Aufbau des Systems ermöglicht die zeitgleiche Anzeige und Speicherung der erfassten Messdaten. Gespeichert wird sowohl auf einer im Master eingesteckten SD-Karte als auch auf einem verbundenen Computer.
Die Anzeige der erfassten Messwerte kann nur im stationären Betrieb mit einem verbundenen Computer stattfinden, da hierfür eine spezielle Softwareumgebung benötigt wird. Im mobilen Betrieb läuft die Aufzeichnung ohne Bildschirm weiter.
Nach dem Ende der Aufzeichnung werden die Daten gesichert. Bei stationären Messungen liegen sie bereits auf dem verbundenen Computer; bei mobilen Messungen werden sie von der SD-Karte des Masters übernommen.
Messgrößen festgelegt · Satelliten ausgewählt · Betriebsart entschieden · Aufzeichnungsdauer geklärt · SD-Karte eingesteckt und mit ausreichend freiem Speicher
Satelliten mit dem Master verbunden · Bei Funkanbindung Energieversorgung der Module sichergestellt · Teilnehmerzahl und Stromaufnahme geprüft · Sensorik korrekt angelegt · Kabelführung zugentlastet
System über die Software konfiguriert · Alle Kanäle liefern ein plausibles Signal · Grundlinien ruhig · Ruhephase eingeplant · Messprotokoll vorbereitet
Aufzeichnung beendet und gesichert · Daten von der SD-Karte übernommen · Vollständigkeit geprüft · Benennung und Protokoll abgelegt · Sensorik gereinigt
Wir begleiten die Planung Ihrer Messreihe und die Auslegung des Aufbaus.